Arnulf Frhr. von Eyb MdL
Arnulf Frhr. von Eyb MdL

Sehr geehrte Damen und Herren, 

liebe Mitglieder,

 

nach wie vor prägen die Viruspandemie und ihre mannigfaltigen mittelbaren wie unmittelbaren Folgen unser Land. Auch wenn es derzeit so scheint, als hätten wir aus medizinischer Sicht das Schlimmste überstanden, wird uns dieses Thema noch lange beschäftigen.

 

Zum einen besteht durchaus das Risiko, dass wir als Gesellschaft nun zu schnell zu nachlässig werden und mit einer völligen Rückkehr zu alten Gewohnheiten einen erneuten Anstieg der Infektionszahlen erleben. Zumindest ein Teil der Bevölkerung scheint der Meinung zu sein, die Herausforderung sei bereits bewältigt, was ich durchaus mit Sorge betrachte. Positiv zu sehen ist allerdings, dass das Gros der Menschen mit Bedacht agiert, sich umsichtig und rücksichtsvoll verhält und sich an die behördlichen Auflagen hält. Dafür möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich Dank sagen.

 

Zum anderen hat diese Pandemie eine Vielzahl von „Kollateralschäden“ mit sich gebracht. Die massiven Verwerfungen im wirtschaftlichen Bereich, aber auch die sozialen Folgen dieser Krise sind kaum zu beziffern und werden umfassende „Reparaturmaßnahmen“ erforderlich machen. Bund und Land haben hier weitreichende Hilfsprogramme aufgelegt und werden dies bei Bedarf weiterhin tun. Als CDU haben wir hier meines Erachtens im Großen und Ganzen sehr gute Arbeit geleistet, waren in den Verhandlungen mit den Koalitionspartnern stets Taktgeber und – wo nötig – auch Korrektiv. Das Anfang Juni beschlossene 130-Milliarden-Programm des Bundes, flankiert durch die ebenfalls mehrere Milliarden schweren Konjunktur- und Hilfsprogramme des Landes Baden-Württemberg, sind eine umfassende Antwort auf die öko- nomischen Herausforderungen, denen wir derzeit ins Auge sehen müssen.

 

Und nicht zuletzt die dramatische Situation in unseren Wäldern besorgt uns als Parlamentarier derzeit sehr: Die Corona-Krise hat die durch Schädlingsbefall und Dürreperioden ohnehin bereits angespannte Lage im Forst nochmals verschärft. Bei der Fahrt durch den Wahlkreis sehe ich die Auswirkungen leider jeden Tag. Im zuständigen Arbeitskreis „Ländlicher Raum und Verbraucherschutz“ sind wir uns einig, dass die Waldbesitzer die sofortige Unterstützung des Landes benötigen. Der zuständige Minister Peter Hauk hat diese Initiative aufgegriffen und setzt sich ebenfalls für umfassende Hilfsmaßnahmen ein. Auch die Waldbesitzer können sich also darauf verlassen, dass die CDU ihre Interessen im Auge behält.

 

Herzliche Grüße

 

Ihr

 über meine Arbeit als Abgeordneter

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www.arnulf-von-eyb.de

 

 

 

Arnulf Frhr. von Eyb MdL

Kreisvorsitzender CDU Hohenlohe

aktuelle Information

Die Ausgabe 3-2020 unseres

Mitgliedermagazins ist online.

 


Neujahrsempfang der CDU Hohenlohe mit Kultusministerin Dr. Eisenmann 

 

Mit einem positiven Blick auf die Arbeit der CDU-Fraktion innerhalb der grün-schwarzen Koalitionsregierung im Stuttgarter Landtag begrüßte Kreisvorsitzender Arnulf von Eyb MdL die Besucher des Neujahrsempfanges der Hohenloher CDU.

Im Bürgerzentrum Langenbachtal in Weißbach hatten sich zahlreiche Gäste versammelt, um die Hauptrednerin des Abends Dr. Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, zu hören. 

 

 

„Wir sind auf einem guten Weg“, meinte von Eyb und zeigte sich zuversichtlich, dass es gelingen werde, „am 14. März 2021 die Villa Reitzenstein zu übernehmen.“ Geschlossenheit und klare Zielsetzung seien dafür unabdingbare Voraussetzung. 

Solche Geschlossenheit mahnte auch Bundestagsabgeordneter Christian Frhr. von Stetten in seinem Grußwort an und nahm Bezug auf die aktuelle Diskussion um die Nachfolge in den Führungsfunktionen der CDU im Bund. 

 

Die Lösung dieser Fragen dürfe keine Sache von Monaten sein, sondern müsse in wenigen Wochen entschieden werden. Stetten machte keinen Hehl aus seiner Präferenz für Friedrich Merz als einen „hervorragend geeigneten Bewerber“ und unterstrich dabei dessen Qualifikationen. Merz könne es mit klarer Linie, klarer Führung und deutlichen Worten wieder gelingen, Wählerinnen und Wähler für die CDU „als Partei der Mitte“ von den politischen Rändern zurückzugewinnen.  

 

Mit einer Vielzahl von Beispielen reicherte Landrat Dr. Matthias Neth seinen Überblick über die gegenwärtigen kommunalpolitischen Aufgaben im Hohenlohekreis an. Gesundheitsversorgung, Öffentlicher Personenverkehr, Ausbau und Unterhalt der Verkehrsinfrastruktur, Neubau des Landratsamtes bis hin zu Fragen um die Abfallentsorgung mit dem Gelben Sack waren Stichworte seiner Darstellung.

An die Ministerin gewandt, würdigte Neth deren Besuch unter spontanem Beifall der Zuhörer: „Wer am Valentinstag hier zu uns nach Hohenlohe  kommt, der muss schon eine besonders ausgeprägte Verbindung zum Ländlichen Raum haben.“ 

 

Die Ministerin selbst ließ bei ihren Ausführungen keinen Zweifel daran, dass ihr Engagement, ihre Kompetenz und ihr Interesse ressortübergreifend sind. Sie betonte zum wiederholten Male ihren Einsatz für ein differenziertes Schulsystem und gegen Gleichmacherei im Bildungssystem. Die Abschaffung einer Grundschulempfehlung sei in ihren Augen ein Fehler gewesen, andererseits dürfe man Eltern in deren Entscheidungen nicht bevormunden.

Auf dem Weg zu guter Bildung wolle man alle mitnehmen und fördern. „Auch besonders Leistungsbegabte dürfen wir dabei nicht vergessen. Leistungsbereitschaft gehört für mich zur Bildungspolitik“, unterstreicht die Ministerin.

 

 

Sie werde sich weiter entschieden für eine harmonische Entwicklung aller Regionen, insbesondere des Ländlichen Raumes einsetzen. Als Beispiel für „die CDU-Handschrift“ nannte Eisenmann die Einführung der Landarztquote zur Verbesserung der ärztlichen Versorgung in der Fläche. „Wir wollen Straßen und Schienen, Supermärkte und Gaststätten, Ärzte und Apotheken, Schulen und Kindergärten im Ländlichen Raum ebenso wie in unseren Metropolregionen“, lautete die Forderung der Ministerin.

 

Eine rege Diskussion beim anschließenden Stehempfang schloss sich der Begegnung an, die von der Violinistin Mariola Pult mit virtuos vorgetragenen Musikstücken begleitet wurde. 

Claus Bernhold

Pressesprecher CDU Hohenlohekreis 

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