Berichte aus unserer Arbeit

Politik und Wein – eine gelungene Verbindung

Der CDU-Kreisvorsitzende Arnulf von Eyb, MdL, freute sich, dass Guido Wolf, Minister für Justiz, Europa und Tourismus, nach Pfedelbach gekommen ist und viele Interessierte den Marstallkeller füllten, und Landrat Matthias Neth freute sich, dass die Kochertaler Genießertour den Weintourismus-Preis gewonnen hat.

In politisch turbulenten Zeiten sei das Gespräch mit den Bürgern umso wichtiger, so der Minister, aber das müsse nicht todernst vonstattengehen: „Deshalb ist die Weinprobe ein guter Rahmen“. Und so kredenzten die Hohenloher Weinköniginnen Tamara Elbl und Laura Irouschek edle Tropfen vom Jagsttal bis zur allumfassenden Hohenloher Kellerei, während dazwischen Guido Wolf über seine Verantwortungsbereiche sprach.

Die Bedeutung des Tourismus für die Wirtschaft sei allein an den 330.000 Beschäftigten im Hotel- und Gaststättengewerbe abzulesen, „das sind mehr als in der Autoindustrie“, so der Minister. Anstelle von Kirchturmsdenken wünsche er sich ein Zusammenrücken unter der Marke „Wir sind Süden“.

Der Brexit sei ein Schock, der zwar auch zu neuer Europabegeisterung führte, aber: „Wenn in der Flüchtlingskrise keine europäische Lösung gelingt, verliert Europa an Akzeptanz“.

Im Justizbereich habe er 600 neue Stellen geschaffen, doch allein mit Blick auf die dramatisch überbelegten Vollzugsanstalten bleibe noch viel zu tun. „Ich habe harte Kost serviert“, so Guido Wolf, „aber ich hoffe, dass sie durch den Wein etwas weicher geworden ist“.   

                                                                                                                    Erhard Walter

Neuwahl bei der Frauen Union

CDU FRAUEN UNION wählt neuen Vorstand
Zur Jahreshauptversammlung der Frauen Union Hohenlohe am 22. Juni in Ingelfingen konnte die Kreisvorsitzende Hermine Roth die Landesvorsitzende der Frauen Union Baden-Württemberg, Dr. Inge Gräßle MdEP, und den CDU Kreisvorsitzenden Arnulf Freiherr von Eyb MdL willkommen heißen. Bei ihrem Grußwort kommentierte Dr. Gräßle die aktuellen Themen der Landes- und Europapolitik. Freiherr Arnulf von Eyb stellte die neue CDU Kreisgeschäftsführerin Frau Lilia Utkin vor. 

Der neue Kreisvorstand der CDU Frauen Union Hohenlohe.

vorne v. links:
Margarete Graser, Ines Prümmer, Hermine Roth, Beate Wernado

hinten v. links:
Rose-Maria Kommnick, Margarete Möhler, Dorothee Käpplinger, Sibylle Beck,
Verena von Neubronner, Helene Ott, Jutta Förstner, Brigitte Homfeld, Linda Bürkert.

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Unter der Wahlleitung der langjährigen, aus dem Vorstand ausscheidenden Schatzmeisterin Helga Geier wurde der neue Kreisvorstand gewählt. Hermine Roth verbleibt im Amt der Kreisvorsitzenden.

Ihre Stellvertreterinnen sind Margarete Graser, Ines Prümmer und Beate Wernado. Zur Schatzmeisterin wurde Beate Wernado und zur Schriftführerin Rose-Maria Kommnick gewählt. Mitgliederbeauftragte ist Linda Bürkert. Acht Beisitzerinnen komplettieren den Vorstand: Sibylle Beck, Jutta Förstner, Brigitte Homfeld, Margarete Möhler, Verena von Neubronner, Ulrike Nußbaum, Helene Ott und Susanne Schmezer. Rechnungsprüferinnen bleiben Dorothee Käpplinger und Friederike Spieles. Zu den Landestagungen werden Brigitte Homfeld, Helene Ott und Hermine Roth entsandt. An den Bezirkstagen geben Jutta Förstner, Margarete Graser, Rose-Maria Kommnick, Helene Ott und Hermine Roth ihre Stimmen ab. 

Die Tradition wird fortgesetzt: Weißwurstfrühstück in Dörzbach

Bildungspolitik beim Weißwurstfrühstück

Als einen „fulminant schönen Rahmen“ empfand die Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann den Dörzbacher Schlosshof beim diesjährigen Weißwurstfrühstück der CDU, zu dem der Vorsitzende Gerhard Sonnentag viele Gäste aus der näheren und weiteren Umgebung begrüßen konnte.

Bürgermeister Andy Kümmerle nutzte die Gelegenheit, um von der Ministerin Unterstützung für den laufenden Schulbetrieb zu fordern. Mit Genugtuung konnte er berichten, dass jetzt trotz vieler Zweifel der Ganztagesschulbetrieb aufgenommen werden könne und dankte der Schulleiterin Theresia Sattler, die sich „richtig reingeschmissen“ habe. Die schulische Erfolgsgeschichte werde abgerundet durch den Bau einer Mensa und eines neuen Schulhofes. Seinen Wunsch auf Herabsetzung des Klassenteilers unterstützte der Bürgermeister mit der Überreichung eines von der Stickerei Seifert mit dem Dörzbach-Logo versehenen Poloshirts an die Ministerin. 

„Jeder fünfte Euro des Landeshaushalts geht in die Bildung“ verkündete Susanne Eisenmann am Beginn der Darlegung ihrer bildungspolitischen Schwerpunkte. Früher war das Land im Vergleich die Nummer Eins, aber an der Spitze zu bleiben sei offensichtlich nicht einfach, denn: „Mit der derzeitigen Qualität können wir nicht zufrieden sein und es besteht dringender Handlungsbedarf“. So könnten manche Schulanfänger schon lesen, andere könnten nicht einmal einen Stift halten, und 35% der Vierjährigen hätten sprachliche Defizite: „das sind nicht unbedingt Migrantenkinder“ konstatierte die Ministerin. „Wir haben weitreichende Beschlüsse gefasst, aber es wird dauern.“ Beifall fand der Erlass der Ministerin für die verpflichtende Rechtschreibung ab Klasse eins sowie ein neuer Rechtschreibrahmen. Verbesserungen erwartet Susanne Eisenmann auch von der weiterentwickelten Grundschulempfehlung, denn in  den Gymnasien zeige sich, dass viele Kinder nicht richtig beschult seien. Ein durchlässiges Bildungssystem gewährleiste dennoch weiterführende Qualifizierungen. „Lesen kann man nicht durch Wischen ersetzen“ warnte die Ministerin davor, dass Digitalisierung nicht zum Mantra wird. Lesen, Rechnen, Schreiben, Malen und Stillsitzen können seien zu erlernende Kulturtechniken und unverzichtbare Werte. 

Neujahrsempfang 2018 der CDU Dörzbach

von links: Claus Bernhold (SU-Vors.), Andy Kümmerle (BM Dörzbach), Hermine Roth (FU-Vors.), Generalsekretär Manuel Hagel, Stefanie Sonnentag (JU-Vors.), Gerhard Sonnentag (Vors. Dörzbach), Andreas Köhler (BM Krautheim), Dr. David Kappel (Vors. Künzelsau), Thomas Gruber (Vors. Öhringen)

 

Ein klares Bekenntnis zum Wettbewerb um Versorgungsqualität im Gesundheitswesen formulierte der CDU-Vorsitzende Gerhard Sonnentag bei der Begrüßung: Eine Replik auf das aktuell hochgespielte Thema Bürgerversicherung, das die Bevölkerung jedoch nicht als momentan wichtigstes Problem wahrzunehmen scheint. Mit den Worten: "Ihnen hat die Luft in Dörzbach gutgetan" hieß Gerhard Sonnentag den Generalsekretär der Landes-CDU Manuel Hagel als Hauptredner des Abends willkommen und spielte damit darauf an, dass dieser bereits beim letzten Weißwurstfrühstück in Dörzbach weilte. 

"Klares Profil, neuer Stil, niederschwelliger Kontakt zum Bürger - und ein konservatives Image" so charakterisierte die "FAZ" den erst 29-jährigen Hagel, der über den zweiten Bildungsweg bereits Sparkassendirektor war und jetzt Landtagsabgeordneter und Generalsekretär ist. Hagel beansprucht, ein moderner Traditionalist zu sein und rief den zahlreichen Besuchern zu: "Wir als CDU leben nicht in unserer Vergangenheit sondern aus unserer Vergangenheit und wir pflegen Tradition und Fortschritt". Veränderungen habe es immer schon gegeben, doch heute seien sie viel schneller. Um die Zukunft zu gestalten, sei die CDU sehr gut aufgestellt. Und mit Blick auf Berlin ergänzte er: "Die CDU und die Grünen scheinen die einzigen zu sein, die gestalten wollen." In Baden-Württemberg habe die CDU schon immer den Wandel gesteuert und Akzente gesetzt: "Lothar Späth hat mit Hightech das Land an die Spitze gesetzt und Erwin Teufel setzte eine beispielhafte Verwaltungsreform durch." 

In seinem Grußwort stellte Bürgermeister Andy Kümmerle Dörzbach als eine der meistverschuldeten Gemeinden vor, doch: "Weil Stillstand Rückschritt ist, müssen wir weiter investieren und Zuschüsse abgreifen." Ein großes Projekt, das Kümmerle sehr am Herzen liegt, ist die Sport- und Veranstaltungshalle. Dieses bis zum Ende der ERL-Schwerpunktförderung 2021 zu realisieren wird sehr schwierig werden. In Richtung des Generalsekretärs appellierte Kümmerle: "Das Land sollte einen neuen Fördertopf erfinden", der dürfe dann auch gerne "Dörzbacher Topf" heißen. Eine existenzielle Frage sei auch die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung in der Zukunft: "Die Politik muss mehr Anreize für Landarztpraxen schaffen."

Hauptanliegen des Neujahrsempfangs ist, Plattform für persönliche Begegnungen und zwanglose Gespräche zu sein und dabei kompetente Referenten zu erleben. Mit dem Gehörten und von der Trachtengruppe kredenztem Wein ist das wieder einmal gut gelungen. 

Erhard Walter 

Die Verkärcherung der Bioökonomie 

                                                              Veranstaltung mit Prof. Dr. Ralf Kindervater

Baden-Württemberg ist in vielen Bereichen spitze, macht aber zu wenig daraus. So lautete das Fazit der Veranstaltung zu Bioökonomie und Gesundheitsindustrie mit Prof. Dr. Ralf Kindervater.

Die CDU Hohenlohekreis hatte im Rahmen der Reihe Aktiv in Hohenlohe zu einer Informationsveranstaltung geladen. Das Land belegt in den Bereichen Gesundheitsindustrie einen Spitzenrang im deutschen Vergleich, vor allem dank medizin- und biotechnischer sowie pharmazeutischer Unternehmen im Land. Nur ist dies viel zu wenig bekannt. Deshalb ist die Öffentlichkeitsarbeit ein wichtiger Teil der Arbeit der Biopro Baden-Württem­berg. Daher der Begriff der „Verkärcherung“, sozusagen als Ansatz und Ansporn der Vermarktung. Die Gesundheitsindustrie ist eines der beiden Schwerpunktthemen der Biopro. So berät Biopro unter anderem Gründer und Menschen mit vielversprechenden neuen Ansätzen.

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BIOPRO Baden-Württemberg ist die Landesgesellschaft für die Themen Bioökonomie und Biotechnologie, Pharmazeutische Industrie und Medizintechnik (Gesundheitsindustrie).

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Zukunftsträchtig ist auch der Bereich Bioökonomie. Hier ist die zentrale Frage: Wie schaffen wir es, dass die Menschheit nicht weiterhin über die biologischen Verhältnisse der Erde lebt? Fossile Brennstoffe und Ersatz dafür sind dabei nur eins von vielen Themen. Dabei gilt es, so Kindervater, möglichst alle Akteure ins Boot zu nehmen, um Akzeptanz für neue Ansätze zu schaffen, denn es nur eine Erde, mit der die Menschheit auskommen müsse.

Anschließend entspann sich unter der Leitung des Kreisvorsitzenden Arnulf von Eyb MdL eine muntere Diskussion unter den Teilnehmern    

SOMMERFEST MIT THOMAS STROBL AM HOLLENBACHER SEE 

Mulfingen: Campingplatz am Hollenbacher See „In Hohenlohe ist es schön, am Hollenbacher See am schönsten.“

Die Worte kamen aus berufenem Munde. Gesprochen hat sie Thomas Strobl, Landesvorsitzender der CDU beim Sommerfest der CDU Hohenlohe. Dies fand auf dem Waldcampingplatz Hollenbacher See der statt. Nach Begrüßung durch Arnulf von Eyb, Kreisvorsitzender, führte Inhaber Lothar Wachter den Minister sowie die 70 Anwesenden über das Gelände.

Der erste Höhepunkt wartete am Ufer des Sees: die Fütterung der zahmen Karpfen mit Brotstücken. Der Minister und auch der Bundestagsabgeordnete Christian von Stetten ließen es sich nicht nehmen, selbst die Karpfen zu füttern.

Der Rundgang führte die Gäste anschließend zu den Campingfässern – ausgediente Weinfässer, in denen nun übernachtet werden kann. 

Im Anschluss ergriff Thomas Strobl das Wort. Neben dem Lob die Idylle betreffend, kam er auf politische Themen zu sprechen, wobei die Landespolitik im Fokus stand. Insbesondere die Wirtschaft und der flächendeckende Breitbandausbau waren ihm ein Anliegen.

Arnulf von Eyb überreichte dem Innenminister ein hohenlohisches Präsent in Form von Wein.

Nach der Rede ging es zum gemütlichen Teil über. Dank der Kuchenspenden war auch für das Dessert gesorgt und so verweilten viele noch lange am Ufer des Hollenbacher Sees.


Kreisparteitag der CDU Hohenlohe in Waldenburg

Diesmal stand das Singen der Nationalhymne am Anfang des Kreisparteitages der CDU in Waldenburg. Auch deshalb, weil mit einer Schweigeminute des Kanzlers der Einheit und großen Europäers Helmut Kohl gedacht wurde.

Der Kreisvorsitzende Arnulf von Eyb erinnerte auch an einen seiner Vorgänger, den früheren Bürgermeister Waldenburgs, Franz Gehweiler, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre. Zur Landespolitik vermerkte der Landtagsabgeordnete, die Zusammenarbeit mit den Grünen sei besser als erwartet und die CDU-Minister leisten gute Arbeit.

Nach der Wahl von Delegierten zu Bundes-, Landes- und Bezirksparteitagen schaltete die Hohenloher CDU in den Wahlkampfmodus. Die Europaabgeordnete Inge Gräßle machte deutlich, dass es eine von Martin Schulz angestrebte Europäisierung der Sozialsysteme und Vergemeinschaftung der Schulden mit der CDU nicht geben wird: „Wir sind nicht blauäugig, sondern fordern Rechtstreue, und wer nicht solidarisch ist, kann nicht erwarten, dass wir dauerhaft Geld schicken.“

Christian von Stetten verbreitete Zuversicht für die kommende Bundestagswahl: „Wir können eine gute Bilanz vorweisen, haben so viel Beschäftigung wie noch nie und mit Finanzminister Wolfgang Schäuble wird es keine Steuererhöhungen und keine neuen Schulden geben.“ In der Region sei der A6-Ausbau auf einem guten Wege und seit kurzem verfüge Hohenlohe auch über eine Fernbushaltestelle. Für seinen Wahlkampf konnte sich der Bundestagsabgeordnete prominente Unterstützung sichern. Kanzleramtsminister Peter Altmaier, laut Spiegel „Merkels wichtigster Mann“, wird am 13. Juli in Ilshofen das Wahlprogramm der CDU vorstellen. Wahlkampfhöhepunkt soll, wie bei den früheren Bundestagswahlen, der politische Volksfestauftakt in Crailsheim sein, bei dem diesmal der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer am 14. September im Engel-Festzelt sprechen wird. Doch Christian von Stetten machte auch deutlich, dass damit allein das Direktmandat  nicht zu erringen sei und appellierte an die Versammlung: „Wir müssen gemeinsam kämpfen, denn unsere Stärke sind die 1600 Mitglieder aus allen Schichten der Bevölkerung im Wahlkreis.“

Einstimmig verabschiedete der Kreisparteitag einen Antrag der Dörzbacher CDU, mit dem die Landesregierung aufgefordert wird, dass ELR-Anträge auch unterjährig eingereicht werden können, um die Wartezeiten von bis zu eineinhalb Jahren für Bürger, die investieren wollen, zu verkürzen.

Erhard Walter    

Sicherheit in unsicheren Zeiten

Der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Arnulf von Eyb bescheinigte dem Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Markus Grübel MdB, der im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Aktiv in Hohenlohe“ in Pfedelbach zur aktuellen Sicherheitspolitik referierte, einen dezidierten Vortrag. Grübel zählte eingangs all die aktuellen Krisen auf und vermerkte: „Dennoch geht es Deutschland gut“, aber: „Fundament unseres Wohlstandes ist eine stabile Sicherheitslage“. Dazu gehöre auch die Übernahme von mehr Verantwortung, wobei die Bundeswehreinsätze im Ausland ausschließlich im Rahmen internationaler Kooperationen wie z.B. NATO, UN und OECD durchgeführt werden. So gründet sich auch aktuell die Präsenz von 450 Bundeswehrsoldaten in Litauen auf den Beistandsartikel 5 des NATO-Vertrages. Mit dem abgewandelten Zitat „Deutschland wird auch im Cyberraum verteidigt“ ging der Redner auf die neuartigen Bedrohungen durch Fehlinformationen und Cyberangriffe ein. Die Bundeswehr reagiere darauf mit einem eigenen CIR-Organisationsbereich, der die Aufgaben Cybersicherheit, IT, Militärisches und Operative Kommunikation bündelt. Weil die gesamtstaatliche Sicherheitsvorsorge die innere und die äußere Sicherheit umfasst und bei Terrorangriffen katastrophalen Ausmaßes der Schutz nicht an Landes- oder Ressortgrenzen scheitern darf, fordert Grübel in bestimmten Situationen auch Einsätze der Bundeswehr im Innern.

Erhard Walter


JU bekommt Einblick in Cloud No. 7

Zunächst empfing der CEO des Stuttgarter Leuchtturmprojekts Cloud No. 7, Philipp Deutsch, die 38 JUler in der Sparkassenakademie zu einem Vortrag über die Entwicklung, den Bau und das Gesamtkonzept nach Fertigstellung.

In den unteren Etagen des höchsten Wohnhauses der Stuttgarter Innenstadt mit rund 61m, wird die Steigenberger-Gruppe ein modernes Luxushotel unter dem Namen "JAZ" eröffnen. Ab der siebten bis zur 18. Etage befinden sich exklusive Wohnungen und Service-Apartments. Das eindrucksvolle Penthouse mit 360°-Blick über die ganze Stadt hat eine Fläche von ca. 500m². Deutsch erklärte den beeindruckten JUlern, dass die Cloud No. 7 ein absolutes Leuchtturmprojekt, aber auch das Investitionsvolumen entsprechend hoch ist.

Danach machten sich die JUler auf den Weg in das Gebäude, das in wenigen Monaten eröffnen wird. Deutsch zeigte den Gästen u.a. die Musterzimmer des Hotels und veranschautlichte damit die Inhalte des vorangegangenen Vortrags. Anschließend führte er die JUler in die Tiefgarage mit einem vollautomatischen Parksystem: Die Nutzer der Garage, ob Gäste, Bewohner oder öffentliches Publikum, übergeben ihr Fahrzeug an den Concierge-Service von Steigenberger, wonach das KfZ auf einer Palette geparkt wird und danach automatisch in der rund 40m tiefen Garage, deren Gestaltung einer Kathedrale ähnelt, geparkt wird. Das System ist absolut vandalismus- und witterungssicher.

Der Vorsitzende der JU Künzelsau, Matthias Heindl, wies darauf hin, dass diese - angefangen von der Besichtigung des AER-Clubs und des Sonja-Merz-Zeltes auf der Wasen - schon die dritte Veranstaltung mit Philipp Deutsch sei. "Wir sind gespannt, was dein nächstes Projekt sein wird", so Heindl. Anschließend besuchte die JU noch das Frühlingsfest und den AER-Club mit Philipp Deutsch.

Matthias Heindl

CDU Forchtenberg stellt sich neu auf

Der Stadtverband Forchtenberg hat am 27.04.2017 in der Krone in Sindringen einen neuen Vorstand gewählt. Der bisherige Vorsitzende Thomas Hartmann sprach über die Veranstaltungen der vergangenen Jahre. Diese waren immer interessant, nicht immer jedoch so gut besucht, wie er sich das gewünscht hätte. Auch wäre die Kooperation der Vorsitzenden von Niedernhall-Weißbach, Ingelfingen und Forchtenberg zwar sehr gut, die Mitglieder würden jedoch nicht immer in der Vielzahl zu stadtübergreifenden Veranstaltungen kommen.

Er zeigte sich erfreut, dass der seit einem Jahr amtierende Bürgermeister Michael Foss in die CDU eingetreten ist und sich auch gleich aktiv einbringen möchte. Er folgt Thomas Hartmann in seiner Position als Vorsitzender, Tillmann Hettler und Hartmann sind als Stellvertreter gewählt worden. Als Pressesprecher und Schriftführer wurde Dominik Owsiak gewählt, als Beisitzer Altbürgermeister Martin Tuffentsammer, Gerhard Krautter und Klaus Mugele. 

Foss möchte zusammen mit seinem neuen Vorstand den Stadtverband wieder voran bringen und mit Veranstaltungen und Aktionen neue Mitglieder für die CDU begeistern. Den Bundestagskandidaten Christian von Stetten wird der Stadtverband tatkräftig unterstützen. Der Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Arnulf von Eyb berichtete anschließend aus dem Landtag und bedankte sich bei Thomas Hartmann für seine bisherige Arbeit.

Mulfingen wählt neuen Vorstand

Der Gemeindeverband Mulfingen hat am 29.03.2017 in der Krone in Buchenbach einen neuen Vorstand gewählt. Hans-Joachim Lober hat den Vorsitz von Franz Jakob übernommen. Dieser war im Dezember 2015 von seinem Amt zurückgetreten. In seinem Bericht sprach Jakob von den zahlreichen Veranstaltungen der vergangenen Jahre und wie die Situation in der Gemeinde auch die ansässige CDU geprägt hat. Die Bürgermeisterwahl 2016 sowie die Diskussion um den Mensastandort bedeuteten Einschnitte in das Vertrauen in die örtliche CDU. Nun soll es einen Neuanfang geben. Der Kreisvorsitzende Arnulf von Eyb MdL dankte Franz Jakob und dem gesamten Vorstand für die bisher geleistete Arbeit und wünschte dem neuen Vorstand viel Erfolg. Lober möchte sich verstärkt auf interessante Veranstaltungen in der Gemeinde konzentrieren und auch im Bundestagswahlkampf aktiv dafür kämpfen, dass Christian von Stetten MdB wiedergewählt wird. Die Versammlung gratulierte dem langjährigen Vorsitzenden Walter Beez anschließend noch zu seinem 60. Geburtstag und dankte für das stetige Engagement in der CDU.

Als stellvertretende Vorsitzende wurden Markus Ehrler, Martin Leidig und Bernd Zinsler gewählt. Der neue Schriftführer und Pressesprecher wird Martin Landwehr, neuer Schatzmeister ist Erhard Beck. Als Beisitzer wurden Otmar Buhmann, Franz Jakob, Dieter Schuhmacher, Lothar Wachter und Leander Wolpert.

Günther Saile referiert zum Thema "Reformation". Er zeichnet einem interessierten Publikum Martin Luthers Entwicklung auf.
Günther Saile referiert zum Thema "Reformation". Er zeichnet einem interessierten Publikum Martin Luthers Entwicklung auf.

Frühstück mit Referat zum Thema „Reformation“ in Pfedelbach

Die Frauen Union lud am Samstag, den 18. März zu einem Frühstück unter dem Titel „Reformation“ ins Hotel Bürgerstüble nach Pfedelbach ein. Die Vorsitzende Hermine Roth konnte zahlreiche Gäste begrüßen. Referent Günther Saile zeichnete Martin Luthers Entwicklung auf. Innerlich zerrissen und von Zweifeln geplagt, fand dieser aufgrund seines intensiven Bibelstudiums den Weg „vom richtenden Gott, der die Guten belohnt und die Bösen bestraft, hin zum barmherzigen Gott, der den Sünder allein aufgrund seines Glaubens annimmt“. Am Ende des Mittelalters und zu Beginn der Neuzeit prägte Luther die Menschen in ihrem Glauben und nahm ihnen die große Angst vor der Hölle, die ihnen jahrhundertelang von einem unwürdigen Klerus vor Augen gehalten worden war. Er wollte, dass die Menschen lesen und schreiben lernten. So ermöglichte er ihnen durch seine bis heute unübertroffene Bibelübersetzung den Zugang zur Heiligen Schrift und somit zu einer umfassenden Bildung, die Jungen und Mädchen, Männern und Frauen gleichermaßen offen stand.

„Die Schrift ist wie ein Kräutlein. Je mehr du es reibst, desto mehr duftet es.“ So lautete seine Aufforderung zur Beschäftigung mit der Bibel.

Friederike Spieles, Hermine Roth

CDU Künzelsau über Peka-Areal und Krankenhaus

Der Vorstand des Stadtverbandes hat Berichte und Informationen aus der CDU-Gemeinderats- und Kreistagsfraktion entgegengenommen und dabei mit den Mandatsträgern bisherige Entscheidungen im Gemeinderat und Kreistag auch kritisch betrachtet und über künftige Themen beraten. Zwei anstehende Vorhaben, die für Künzelsau von besonderer Bedeutung sind, sind das „Peka-Areal“ und die Krankenhaussituation. Zur weiteren Belebung der Innenstadt ist die baldige Bebauung des Peka-Areals unbedingt erforderlich. Es müssen dort Flächen für Einzelhandel, Büro und Wohnraum mit den dazu erforderlichen Tiefgaragenplätzen, auch für das benachbarte Hotel, entstehen. In der noch nicht geregelten Krankenhaussituation erwartet der CDU-Stadtverband,  dass in der Weiterentwicklung  der Hohenloher Krankenhaus gGmbH in Künzelsau auch ein besonderes Augenmerk auf die Notfallversorgung gelegt wird. Der Kreistag ist in seiner Versorgungsfunktion gefordert bald ein tragfähiges Konzept für das Einzugsgebiet von Künzelsau vorzulegen. In diesem Zusammenhang wurde auch begrüßt, dass sich der Kreistag deutlich für einen Neubau des Landratsamtes in der Stadt entschieden hat. Die Teilnehmer der Vorstandssitzung weisen auch darauf hin, bei allen Entwicklungsmaßnahmen die Parkplatzsituation in der Innenstadt im Auge zu behalten.

Neben all diesen wichtigen Vorhaben in der Stadt, ist die Planung und der Einstieg in den Bundestagswahlkampf eine im laufenden Jahr herausragende Aufgabe des Vorstandes und aller Mitglieder des Stadtverbandes. Es gilt das Ziel, für unseren Bundestagskandidaten, Christian von Stetten MdB, ein besonders gutes Ergebnis zu erreichen. Die CDU Künzelsau wird alles dazu beitragen, dass die Partei in Berlin  stärkste Kraft bleibt und Angela Merkel wieder Bundeskanzlerin in einem starken Europa wird. Die Landtagswahl am vergangenen Sonntag im Saarland hat gezeigt, dass große Zustimmung in die Politik der CDU vorhanden ist. Mit über 40% erreichte die CDU ein sehr gutes Ergebnis, so dass nur zwei Mandate zur absoluten Mehrheit fehlten. 

Karl Wunderlich

Deutliches Signal für den ländlichen Raum – von Eyb freut sich über 1,6 Millionen Euro für Hohenlohe

Als vor wenigen Wochen der Landeshaushalt 2017 verabschiedet wurde, stand die gute Nachricht für den ländlichen Raum bereits fest: Die Entwicklung des Ländlichen Raums (ELR) wird mit 62 Millionen Euro gefördert. Unter den 1050 in diesem Jahr geförderten Projekten aus den Bereichen Wohnen, Grundversorgung, Arbeiten und Gemeinschaftseinrichtungen sind auch zahlreiche aus Hohenlohe.

 

„Der ländliche Raum steht wie keine andere Region für Lebensqualität in unserem Land“, so Arnulf von Eyb, Landtagsabgeordneter für den Hohenlohekreis, anlässlich der heute bekannt gegebenen ELR-Fördermittel. So können mit der jetzigen Förderrunde insgesamt über 1,6 Millionen Euro für Projekte im Hohenlohe verbucht werden. „Damit kann Baden-Württemberg und besonders der Landkreis auch in Zukunft in der Fläche stark bleiben“, betont von Eyb. Im Bereich Wohnen liegt in diesem Jahr der Schwerpunkt der Fördermittel. „Mit der Förderung unterstützt das Land die Schaffung zeitgemäßer Wohnverhältnisse und attraktive Ortskerne im ländlichen Raum wie zum Beispiel mit Modernisierung von Häusern oder dem Umbau von ehemals anders genutzten Gebäuden. Umbauarbeiten und Modernisierungen stehen auch beim Schwerpunkt Arbeiten im Vordergrund, wo der Neu- und Umbau von Betriebsgebäuden, z.B. eine Floristikhalle in Gaisbach gefördert werden. In Diebach dagegen soll die Schafsteige dorfgerecht ausgebaut werden.

 

Aus dem Hohenlohekreis werden rund 40 Projekte gefördert, die Kommunen Bretzfeld, Dörzbach, Forchtenberg, Ingelfingen, Krautheim, Künzelsau, Kupferzell, Mulfingen, Öhringen, Pfedelbach, Schöntal und Weißbach werden mit verschiedenen Projekten gefördert. Ingelfingen ist mit zwölf unterschiedlichen Aktionen Spitzenreiter.

Gerhard Sonnentag einstimmig wiedergewählt

In seinem Rechenschaftsbericht bei der Jahreshauptversammlung stellte der Vorsitzende Gerhard Sonnentag die Neujahrsempfänge mit der Europaabgeordneten Inge Gräßle, dem Arnold-Betriebsleiter Bernd Weidner und das Weißwurstfrühstück mit dem Justizminister Guido Wolf in den Mittelpunkt. Diese schon traditionellen Veranstaltungen sind ideale Plattformen für Bürger, Gewerbetreibende und Verwaltung, um Kontakte zu pflegen und Beziehungen zu überörtlichen Entscheidungsträgern zu knüpfen. Dass auch durch die Mitwirkung der CDU die Tagespflege und Aufstockung des Seniorenheims jetzt realisiert wird, wertete Sonnentag als Erfolg.

 

Bürgermeister Kümmerle hob in seinem Grußwort hervor, dass Dörzbach ELR-Schwerpunktgemeinde geworden sei und damit vor allem private Investoren mit einer erheblichen Förderung rechnen können. Auch die Gemeinde müsse alle Anstrengungen darauf verwenden, um in dem auf fünf Jahre begrenzten Förderzeitraum wichtige   Investitionen, wie z. B. die Erweiterung der Turnhalle zur Mehrzweckhalle, zu realisieren.

 

Einen besonderen Dank sprach der Landtagsabgeordnete Arnulf von Eyb aus, denn bei der Landtagswahl habe die Jagsttalschiene und insbesonders Dörzbach mit fast 45%-CDU-Stimmen das Direktmandat gerettet.

 

Das neue, auf zwei Jahre gewählte Vorstandsgremium setzt sich wie folgt zusammen: Gerhard Sonnentag (Vorsitzender), Erhard Walter und Fritz Meinikheim (Stellvertreter), Martina Große Gehling (Schatzmeisterin), Meinhard von Eyb (Schriftführer). Beisitzer sind Martin Götz, Josef Heßlinger, Fritz Kleinheinz, Karl Krebs, Andy Kümmerle, Patrick Landes, Gerold Landwehr, Hermann Leiser, Christian Raasch, Willi Schmitt.

Erhard Walter 

Rauschgift - Realität und Recht

„Der Konsum von Rauschmitteln wird nicht bestraft“: das interessierte Publikum, das zur Veranstaltung „Rauschgift - Realität und Recht“ im Rahmen der CDU-Veranstaltungsreihe „Aktiv in Hohenlohe“ nach Belsenberg gekommen war, vernahm’s mit Staunen. „Selbstschädigung wird in Deutschland nämlich nicht bestraft“, so der Erste Staatsanwalt Dr. Philipp Molsberger aus Stuttgart und Referent des Abends, „aber der Besitz auch geringer Mengen ist verboten und die Strafen sind erheblich.“ 

Molsberger erläuterte die rechtlichen Grundlagen, die auch das Arzneimittelgesetz und das Grundstoffeüberwachungsgesetz mit einschließen. Die häufig vorkommende Droge sei das aus Hanf gewonnene Marihuana/Haschisch/Cannabis, wobei neue Herausforderungen vermehrt vorkommende synthetisch hergestellte Drogen (Kräutermischungen) mit extremen Gesundheitsrisiken sind. 

Das Hauptziel in der Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität seien die großen Händler, wobei der Vertrieb über das Internet die Ermittlungen erheblich erschwere. „Im sogenannten Darknet läuft der Rauschgifthandel quasi wie bei Ebay“, so Staatsanwalt Molsberger. Massive Probleme mit Rauschgiftkonsum gäbe es auch im ländlichen Raum und sogar 13-jährige nähmen schon Drogen.

„Die Drogenpolitik ist nur ein Versuch der Schadensbegrenzung und deshalb sind Präventionsmaßnahmen eminent wichtig.“ Diese Aussage stand am Ende des kurzweiligen und fachkundigen Vortrags. Nach der regen Diskussion dankte der Landtagsabgeordnete Arnulf von Eyb dem Referenten und vermerkte, dass im Hohenlohekreis eine Fachgruppe, der auch die Polizei angehört, die Präventionsarbeit an den Schulen unterstützt.

Erhard Walter 

CDU Künzelsau zur Baugrundstückserschließung

Mit der Verabschiedung des Haushaltes der Stadt Ende Januar und der Standortbeschreibung des Bürgermeisters bei der Einwohnerversammlung am Aschermittwoch haben die Bürger die Fakten und Aussagen zur möglichen Entwicklung von Künzelsau in Schrift und Wort zur Kenntnis bekommen.

Über dies hat der CDU Vorstand beraten und nimmt Stellung zur Frage der künftigen Baugrundstückserschließung. Die großen und kleinen Wirtschaftsunternehmen mit ihrem hervorragenden Arbeitsplatzangebot stehen alle in einer positiven Weiterentwicklung und Wachstumstrend. Aus diesem Grund muss im Stadtgebiet bevorzugt daran gearbeitet werden, weitere Gewerbegrundstücke auszuweisen.

Mit gleichem Nachdruck muss auch dafür gesorgt werden, im Stadtgebiet Flächen für Wohngrundstücke bereit zu stellen. Ohne weitere Bauplatzerschließung für Ein- und Mehrfamilienhäuser hinkt die Wohnraumbeschaffung für neue Mitarbeiter der Entwicklung unserer großen Betriebe hinterher. In den Bereichen der Grundstückbereitstellung muss  Künzelsau fit bleiben für die Zukunft und den in der Region verwurzelten Weltmarktführer Grundstücksangebote anbieten. 

Die CDU des Stadtverbandes erwartet deshalb, die Möglichkeiten, die sich im Teilort Gaisbach bieten, mit Nachdruck in Angriff zu nehmen. Unternehmen und private Bauwillige suchen baureife Grundstücke und warten nicht bis welche neu erschlossen werden. In der Haushaltsrede hat die CDU Gemeinderatsfraktion auch deutlich darauf hingewiesen.

Inge Gräßle über den Brexit

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe "Aktiv in Hohenlohe" war die Europaabgeordnete Dr. Inge Gräßle am 05. März 2017 zu Gast im Landhotel Günzburg. Bei typisch britischen Spezialitäten sprach sie über den anstehenden Brexit und die Folgen für Hohenlohe und Baden-Württemberg. Der Brexit sei eine historische Fehlentscheidung gewesen, sowohl für Großbritannien als auch die Entscheidung der EU, sich nicht einzumischen. was 40 Jahre zusammengewachsen ist, kann man nicht einfach in zwei Jahren trennen. Das hätte die Union deutlicher auch in Großbritannien zeigen müssen. Denn auch für Deutschland ist die Entscheidung fatal: Großbritannien ist nach den USA und Frankreich unser drittgrößter Exportmarkt. Das dürfte also besonders bei unseren Hohenloher Weltmarktführern zu Problemen führen. Allerdings bemüht sich die baden-württembergische Landesregierung bereits, die Auswirkungen auf das Land so gering wie möglich zu halten und für uns möglichst zufriedenstellende Lösungen zu finden.

Es müssen 25.000 Gesetze geändert werden, im Bereich des Handels hat die Europäische Union alleinige Kompetenz, was auch die jetzigen Bemühungen Großbritanniens für eigene Handelsbeziehungen deutlich erschwert. Hinzu kommen bestimmte Verpflichtungen gegenüber der EU, die sich hochgerechnet auf rund 60 Milliarden Euro belaufen. Hier stellen sich auch weitere Fragen: Was wird aus EU-Ausländern in Großbritannien? Was wird aus Briten in der EU? Wie geht man mit den Detailproblemen in Schottland und Nordirland um? Wie wird die harte Grenzziehung zu Gibraltar und Irland realisiert? Besonderes Augenmerk liegt für die EU auf Nordirland. Gerade erst kam die proeuropäische, katholische Sinn Féin bei den Parlamentswahlen bis auf einen Sitz an die britisch-protestantische Democratic Unionist Party heran. Das nur wenige Jahre zurückliegende Bürgerkriegsende mit dem Karfreitagsabkommen wurde auch mit massiver Hilfe der EU realisiert.

Für Großbritannien stehen vier Modelle zur Auswahl: Ein Modell, wie es in Norwegen und Liechtenstein Verwendung findet (Teil des EFTA, Zahlungen an die EU, voller Zugriff auf den gemeinsamen Wirtschaftsraum und Freizügigkeit, Einhaltung bestimmter EU-Richtlinien), ein Modell, wie es die Schweiz nutzt (einzelne Verträge, aber auch volle Freizügigkeit), das türkische Modell (Zahlungen an die EU, Zollunion, aber keine Freizügigkeit und somit kein Zugang zur Freizügigkeit im Dienstleistungssektor) oder das WTO-Modell (Richtlinien nach Welthandelsorganisation). Da die Briten eigentlich gegen die Freizügigkeit sind, da sie Migration eindämmen möchten, sind das türkische oder das WTO-Modell wahrscheinlich. Sollte es nach den zwei Jahren Verhandlungszeit keine vollständige Einigung geben, greift automatisch das WTO-Modell. Großbritannien vergisst bei all den Bemühungen zur Eindämmung des Zuzugs allerdings, dass die Mehrheit nicht aus EU-Staaten kommt. Auch sind beim WTO-Modell Schikanen von britischer Seite denkbar, um sich gute Leistungen und Beziehungen zu erzwingen.

Derzeit, so Gräßle, sollte das oberste Ziel aber sein, die EU zusammenzuhalten - egal ob mit 28 oder 27 Mitgliedsstaaten. "Europa ist in Lebensgefahr", ein Zusammenbruch laut Gräßle nicht unwahrscheinlich. Auch die Probleme innerhalb den USA und die unsichere Lage mit Trump werden uns direkt betreffen. Hinzu kommt eine schwierige Lage Deutschlands innerhalb der EU. Die Bundesrepublik wird als überheblich empfunden, die gute Wirtschaftsleistung als Grund genommen, warum es in anderen Ländern wie z.B. Frankreich nicht so gut läuft. Deshalb gilt es auch für Deutschland, sehr vorsichtig zu sein und sich nicht zu viele Fehltritte zu leisten (s. VW-Abgasskandal).

Jahresempfang der CDU Hohenlohe

Am 15. Februar fand der traditionelle Jahresempfang der CDU Hohenlohe in der Forchtenberger Pachthofscheuer statt. Die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut verwies in ihrer Rede über Wirtschaft 4.0 immer wieder auch auf den Hohenlohekreis. Bürgermeister Michael Foss betonte, dass gerade die Straßen erneuert werden müssten, um Wachstum auch in Forchtenberg zu garantieren.

Dörzbacher Neujahrsempfang

Interessante Gespräche, von der Dörzbacher Trachtengruppe kredenzte Getränke sowie kompetente Referenten sind die Markenzeichen des traditionellen Neujahrsempfangs der Dörzbacher CDU. So auch wieder in diesem Jahr, als der Vorsitzende Gerhard Sonnentag den Betriebsleiter Bernd Weidner vom Arnold-Werk Dörzbach begrüßen konnte. Und die Dörzbacher vernahmen mit freudigem Erstaunen die rekordverdächtigen Zahlen, die Bernd Weidner in seine gekonnt und engagiert vorgetragene Präsentation eingebaut hatte: 347 Beschäftigte in Dörzbach, 36 Millionen Euro Investitionen in 2016, 110 Maschinen kamen nach Dörzbach, 15.000 t Draht wurden in 4,4 Mrd. Teile umgeformt und in alle Welt geliefert. „Wir sind auch in neuen Märkten aktiv und liefern Teile für das Elektroauto Tesla“ verkündete Bernd Weidner. Besonders gut kam seine Botschaft an, dass in diesem Jahr weiter gebaut wird und der Investitionsplan bis 2025 reicht. Bürgermeister Andy Kümmerle nutzte sein Grußwort, um der Firma Arnold in aller Öffentlichkeit für die gute Zusammenarbeit und das Bekenntnis zum Standort zu danken. Er erinnerte daran, dass der Schritt zum interkommunalen Gewerbegebiet diese Entwicklung erst ermöglichte, wenn auch heute immer wieder neue Hürden überwunden werden müssen. „Wir haben in diesem Jahr wieder tolle Dinge vor“ betitelte Andy Kümmerle seinen Ausblick, gab aber auch zu, dass es ein finanziell schwieriges Jahre werde, aber: „In finanzieller Hinsicht haben wir immer schwierige Jahre“. Das Problem seien weniger die Einnahmen, sondern vielmehr die überproportional steigenden Ausgaben, vor allem die an Kreis und Land abzuführenden Umlagen.

Erhard Walter

Schändliche Tat - kein Raum für Fremdenfeindlichkeit

 „Ich bin entsetzt über dieses Brandereignis. Wir wissen noch nicht, was der Hintergrund des Brandes war und ob es sich um Brandstiftung handelt. Ich hoffe, dass die Ermittlung klare Ergebnisse bringen werden. Grundsätzlich gilt: Fremdenfeindliche Aktionen werden bei uns keinesfalls geduldet. Ich verurteile diese auf das Schärfste,“ sagte Landrat Dr. Matthias Neth heute Morgen (20.01.2017) der „Hohenloher Zeitung". Er nahm damit Bezug auf einen Brand in einem im Bau befindlichen Gebäudeteil in Neuenstein, der der Unterbringung von schutzsuchenden Flüchtlingen dienen sollten. Erste Stellungnahmen gehen dabei von vorsätzlicher Brandstiftung aus.

Die CDU in Hohenlohe hat schon vor kurzem anlässlich eines ähnlichen Anschlages in Pfedelbach ihren Abscheu und ihre Verachtung gegenüber solchen menschengefährdenden und -verachtenden Attentaten zum Ausdruck gebracht. "Wir sind froh, dass die nebenan wohnenden Flüchtlinge keinen Schaden genommen haben und wollen nochmals mit allem Nachdruck zum Ausdruck bringen, dass es in der Region und darüberhinaus nicht den geringsten Platz geben darf für Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Extremismus jedweder Art," erklärte Claus Bernhold, Sprecher des CDU-Stadtverbandes Öhringen. "Wir hoffen, dass sich gerade nach diesem schlimmen Vorfall am Sonntag, dem 29.01.2017 von 11:45 Uhr bis 12:15 Uhr viele Bürger auf dem Öhringen Marktplatz an einer Kundgebung beteiligen, die sich für ein solidarisches, friedliches, tolerantes Miteinander in Öhringen und Hohenlohe einsetzen wollen."

 

Bei der Veranstaltung sprechen u.a. der Öhringer Oberbürgermeister Thilo Michler und Landrat Dr. Matthias Neth.

Diskussion über Rechtsextremismus

Die erste Veranstaltung des Jahres brachte uns am 17. Januar 2017 nach Schöntal-Winzenhofen und hatte den Rechtsextremismus zum Thema. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Kreisvorsitzenden Arnulf von Eyb MdL erklärte Daniel Meyer vom Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg die Arbeit des Verfassungsschutzes und erläuterte die wichtigsten Punkte in der Prävention von Rechtsextremismus. So nutzt der Verfassungsschutz im operativen Geschäft nachrichtendienstliche Hilfsmittel zur Überwachung von rechtsextremem Personenpotential. Dieses Potential sei in den letzten 10 Jahren zwar deutlich gesunken, allerdings werden diese Gruppen gewaltbereiter. Seit 2014 etwa sind die politisch motivierten Straftaten im Bereich Rechtsextremismus sprunghaft angestiegen. Zudem handelt es sich bei dem rechtsextremen Personenpotential um den harten rechtsextremen Kern, Gefahren können natürlich auch von Personen ausgehen, die nicht zu diesen engen Kriterien zählen.

Er ging auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum NPD-Verbot ein. Derzeit ist die Partei zwar politisch nicht so relevant, es ist jedoch bundesweit die einzige rechtsextreme Partei, die offen Netzwerke geschaffen hat. Über die NPD werden Kameradschaften und freie Kräfte organisiert und koordiniert. Für den Hohenlohekreis relevant ist da vor allem die Jugendorganisation der NPD, die Jungen National-Demokraten (JN). Die regionale Gruppe Heilbronn-Hohenlohe war bis letztes Jahr einer der wichtigsten Stützpunkte für die JN in Baden-Württemberg. Allerdings braucht sie eine starke Führungspersönlichkeit - die sich ihrem Studienabschluss gewidmet hat - sodass die Aktivitäten etwas eingeschlafen seien. Das macht die Personen bzw. das Gedankengut natürlich nicht weniger gefährlich.

Besonderes Augenmerk wurde auch auf die Identitäre Bewegung gelegt, die immer mehr an Einfluss gewinnt und bewusst auf rechtsextreme Symbole und Wortwahl verzichtet. Sie sind gewissermaßen die "Intelektuellen" der Szene, geben sich nicht so plump wie die NPD. Sie stehen für Ethnopluralismus (kein Vermischen von Völkergruppen) und behaupten, Einwanderung wäre von Politik und Wirtschaft gesteuert, um das deutsche Volk auszurotten. Hier spiele vor allem die USA eine große Rolle: Sie würden bewusst Kriege starten, um die Flüchtlinge nach Europa zu treiben.

Zum Schluss befasste sich der Vortrag noch mit der Reichsbürgerbewegung. Die von dieser Gruppe ausgehenden Gefahren seien schwer einzuschätzen, da die Bewegung sehr heterogen sei, es viele unterschiedliche Motive gibt. Wie viele "Reichsbürger" in Deutschland aktiv sind, sei schwer zu sagen, vermutlich mehrere Tausend. Es werden jedoch immer mehr, seit 2015 häufen sich die Polizeimeldungen.

Abschließend lässt sich sagen, dass man sich nicht nur von Zahlen (Personenpotential, etc.) leiten lassen sollte, denn wichtig seien vor allem die Art von Straftaten, die begangen werden. Dabei bewegt man sich häufig auf einem schmalen Grad zwischen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus/-radikalität. Deshalb ist es so wichtig, Aufklärungsarbeit zu leisten, um so präventiv gegen rechts Gedankengut vorgehen zu können.

 

 

Gräßle über Europa

Die CDU Bretzfeld hatte die Europaabgeordnete Dr. Inge Gräßle nach Bitzfeld geladen, um über aktuelle europapolitische Themen zu sprechen. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden Bernd Weibler, betonte Gräßle zunächst die Wichtigkeit des Abkommens zwischen EU und Türkei und unterstrich, dass die 3 Milliarden Euro an Geldern der EU nicht direkt an die türkische Regierung sondern an Organisationen gingen, um die Lage der dort lebenden Flüchtlinge menschenwürdiger zu gestalten. Außerdem dürfe man bei den Massenverhaftungen der letzten Monate nicht tatenlos zuschauen, eine Lösung ist dabei jedoch durch Reden zu suchen.

In Bezug auf den Flüchtlingszuzug vom afrikanischen Kontinent sei mit Libyen ein Abkommen geplant, um eine Rückführung derjenigen, die nicht bleibeberechtigt sind, zu gewährleisten. Sie sprach sich deutlich dafür aus, dass afrikanische Führer mehr Verantwortung übernehmen müssten. Geld allein reiche nicht aus, da Korruption und die Verlegung des Schwarzgeldes auf europäische Konten weiterhin ein großes Problem seien. Diesbezüglich sprach sie auch die US-Präsidentschaftswahlen an. Denn die USA wäre für die Vorhaben in Afrika dringend nötig, auch aufgrund der weltweiten Kontrolle der Finanzgeschäfte. Die unterschiedlichen Aussagen Donald Trumps bedeuten derzeit große Unsicherheit über die zukünftige Zusammenarbeit, eine definitive Richtungsweisung sei abzuwarten.

Während der lebhaften Diskussion gab sie zu bedenken, dass die Gefahr eines Auseinanderbrechens der EU noch nie so groß war wie heute. Der geplante Austritt Großbritanniens, das anstehende Referendum in Italien sowie die anstehenden Wahlen in Frankreich zeigen, wie wichtig Deutschland für den Zusammenhalt ist. Wirtschaftlich steht Deutschland mit Abstand am besten da und ist derzeit als eines der wenigen Länder in der Lage, die EU vor dem Zerfall zu bewahren. Sie betonte auch, dass die EU nur als Ganzes zusammengehalten werden könne, vermeintlich einfache Lösungen wären weder realistisch noch zielführend. Auch dürften andere Konflikte, wie etwa in der Ukraine, nicht in den Hintergrund gerückt werden.

Herbstliches Hoffest

Die Hohenloher Baumschule rund um Gudrun Struve hatte zu einem Hoffest geladen. Bei bestem Wetter und herbstlichen Leckereien konnte man sich über die Baumschule und ihre Dienstleistungen informieren sowie seine Fragen zu Pflanzen beantworten lassen. Auch die CDU Hohenlohe war zahlreich vor Ort und wurde zusätzlich durch den Bundestagsabgeordneten Christian von Stetten vertreten. Er sprach darüber, wie wichtig es sei, Politik und Nachhaltigkeit auch im Zuge des Ausbaus regenerativer Energien zu verbinden. Auch Frau Struve betonte, dass wichtige Interessen in der Umweltpolitik druchaus durch die CDU vertreten wurden und werden, sie aber aufgrund brisanter Themen etwas in den Hintergrund gerückt sind. Umso erfreulicher, dass an diesem Tag gleich vier neue Mitglieder feierlich in der CDU willkommen geheißen werden konnten, um die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit weiter voranzubringen.

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