Dörzbach

CDU-Gemeindeverband Dörzbach

Vorsitzender: Gerhard Sonnentag

Email: gerhard-sonnentag(a)gmx.de 

aktuelle Berichte

Die Tradition wird fortgesetzt: Weißwurstfrühstück 2018 in Dörzbach

Bildungspolitik beim Weißwurstfrühstück

Als einen „fulminant schönen Rahmen“ empfand die Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann den Dörzbacher Schlosshof beim diesjährigen Weißwurstfrühstück der CDU, zu dem der Vorsitzende Gerhard Sonnentag viele Gäste aus der näheren und weiteren Umgebung begrüßen konnte.

Bürgermeister Andy Kümmerle nutzte die Gelegenheit, um von der Ministerin Unterstützung für den laufenden Schulbetrieb zu fordern. Mit Genugtuung konnte er berichten, dass jetzt trotz vieler Zweifel der Ganztagesschulbetrieb aufgenommen werden könne und dankte der Schulleiterin Theresia Sattler, die sich „richtig reingeschmissen“ habe. Die schulische Erfolgsgeschichte werde abgerundet durch den Bau einer Mensa und eines neuen Schulhofes. Seinen Wunsch auf Herabsetzung des Klassenteilers unterstützte der Bürgermeister mit der Überreichung eines von der Stickerei Seifert mit dem Dörzbach-Logo versehenen Poloshirts an die Ministerin. 

„Jeder fünfte Euro des Landeshaushalts geht in die Bildung“ verkündete Susanne Eisenmann am Beginn der Darlegung ihrer bildungspolitischen Schwerpunkte. Früher war das Land im Vergleich die Nummer Eins, aber an der Spitze zu bleiben sei offensichtlich nicht einfach, denn: „Mit der derzeitigen Qualität können wir nicht zufrieden sein und es besteht dringender Handlungsbedarf“. So könnten manche Schulanfänger schon lesen, andere könnten nicht einmal einen Stift halten, und 35% der Vierjährigen hätten sprachliche Defizite: „das sind nicht unbedingt Migrantenkinder“ konstatierte die Ministerin. „Wir haben weitreichende Beschlüsse gefasst, aber es wird dauern.“ Beifall fand der Erlass der Ministerin für die verpflichtende Rechtschreibung ab Klasse eins sowie ein neuer Rechtschreibrahmen. Verbesserungen erwartet Susanne Eisenmann auch von der weiterentwickelten Grundschulempfehlung, denn in  den Gymnasien zeige sich, dass viele Kinder nicht richtig beschult seien. Ein durchlässiges Bildungssystem gewährleiste dennoch weiterführende Qualifizierungen. „Lesen kann man nicht durch Wischen ersetzen“ warnte die Ministerin davor, dass Digitalisierung nicht zum Mantra wird. Lesen, Rechnen, Schreiben, Malen und Stillsitzen können seien zu erlernende Kulturtechniken und unverzichtbare Werte. 

Weißwurstfrühstück 2017 mit Generalsekretär Manuel Hagel

Das jährliche Weißwurstfrühstück der Dörzbacher CDU ist inzwischen eine Institution und entsprechend groß war der Andrang im Eyb’schen Schloßhof mit seinem mediterranen Flair.

Gekommen waren nicht nur die regionalen Mandatsträger, sondern auch Interessierte aus den Nachbarkreisen, darunter die Bürgermeister aus Assamstadt und Creglingen. Diesen stärkte der Hauptredner Manuel Hagel sogleich den Rücken: „Ich finde es gut, wenn sich Bürgermeister klar zu einer Partei bekennen und zeigen, wofür sie stehen, denn dies schätzen die Leute“. Der noch keine dreißig Jahre alte Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg, der mit dem höchsten Stimmenanteil aller CDU-Direktkandidaten in den Landtag gewählt wurde, punktete bei seinen Zuhörern mit grundsätzlichen Aussagen: „Wir sind liberal, christlich und sozial. Und ob wir erfolgreich sind, liegt daran, wie wir auftreten“. Der auch durch seine schwäbische Klangfarbe Bodenständigkeit vermittelnde Generalsekretär bezog klare Position in der Bildungspolitik: „Nicht die Herkunft ist entscheidend, sondern die Leistungsbereitschaft. Wir wollen Chancengleichheit aber keine Ergebnisgleichheit.“ Manuel Hagel, dessen eigener Ausbildungsweg über Realschule und berufliche Weiterbildung führte, fordert eine Abkehr vom Akademiker-Wahn: „Der Architekt macht die Planung, aber wir brauchen auch Handwerker, die das Haus bauen.“ Für die CDU gelte jeder Haupt- oder Realschüler und Gymnasiast gleich viel. Den Begriff „Konservativ“ erklärt Manuel Hagel mit dem Bibelspruch „Prüfet alles und das Beste behaltet“. Das heiße verändern und bewahren und den Wandel gegebenenfalls auch verlangsamen, so dass alle mitkommen können.

Bürgermeister Andy Kümmerle gab in seinem Grußwort dem Generalsekretär mit auf den Weg, dass die jetzt kommende Privatisierung der Notariate zu Lasten des ländlichen Raumes gehe und die Reglementierung der Notarsitze aufgehoben werden müsse. Dass über die Bewilligung von ELR-Zuschüssen zweimal im Jahr entschieden werden sollte, wird Arnulf von Eyb in Stuttgart thematisieren und auch der Generalsekretär will diesen Vorschlag unterstützen.

Christian von Stetten gab einen Ausblick auf die kommende Bundestagswahl. Entscheidend wird die Präsenz vor Ort sein. Der Bundestagsabgeordnete ist zuversichtlich: „1600 Mitglieder im Wahlkreis machen ein gutes Ergebnis möglich“.

Erhard Walter    


Gerhard Sonnentag einstimmig wiedergewählt

In seinem Rechenschaftsbericht bei der Jahreshauptversammlung stellte der Vorsitzende Gerhard Sonnentag die Neujahrsempfänge mit der Europaabgeordneten Inge Gräßle, dem Arnold-Betriebsleiter Bernd Weidner und das Weißwurstfrühstück mit dem Justizminister Guido Wolf in den Mittelpunkt. Diese schon traditionellen Veranstaltungen sind ideale Plattformen für Bürger, Gewerbetreibende und Verwaltung, um Kontakte zu pflegen und Beziehungen zu überörtlichen Entscheidungsträgern zu knüpfen. Dass auch durch die Mitwirkung der CDU die Tagespflege und Aufstockung des Seniorenheims jetzt realisiert wird, wertete Sonnentag als Erfolg.

 

Bürgermeister Kümmerle hob in seinem Grußwort hervor, dass Dörzbach ELR-Schwerpunktgemeinde geworden sei und damit vor allem private Investoren mit einer erheblichen Förderung rechnen können. Auch die Gemeinde müsse alle Anstrengungen darauf verwenden, um in dem auf fünf Jahre begrenzten Förderzeitraum wichtige   Investitionen, wie z. B. die Erweiterung der Turnhalle zur Mehrzweckhalle, zu realisieren.

 

Einen besonderen Dank sprach der Landtagsabgeordnete Arnulf von Eyb aus, denn bei der Landtagswahl habe die Jagsttalschiene und insbesonders Dörzbach mit fast 45%-CDU-Stimmen das Direktmandat gerettet.

 

Das neue, auf zwei Jahre gewählte Vorstandsgremium setzt sich wie folgt zusammen: Gerhard Sonnentag (Vorsitzender), Erhard Walter und Fritz Meinikheim (Stellvertreter), Martina Große Gehling (Schatzmeisterin), Meinhard von Eyb (Schriftführer). Beisitzer sind Martin Götz, Josef Heßlinger, Fritz Kleinheinz, Karl Krebs, Andy Kümmerle, Patrick Landes, Gerold Landwehr, Hermann Leiser, Christian Raasch, Willi Schmitt.

Erhard Walter 

Dörzbach pflegt sein gutes Verhältnis zu den Nachbarn: BM Andy Kümmerle, BM Andreas Köhler, Krautheim, Betriebsleiter Bernd Weidner, Gerhard Sonnentag, BM Joachim Döffinger, Assamstadt (von links) 

 

Neujahrsempfang im Universum

Interessante Gespräche, von der Dörzbacher Trachtengruppe kredenzte Getränke sowie kompetente Referenten sind die Markenzeichen des traditionellen Neujahrsempfangs der Dörzbacher CDU.

So auch wieder in diesem Jahr, als der Vorsitzende Gerhard Sonnentag den Betriebsleiter Bernd Weidner vom Arnold-Werk Dörzbach begrüßen konnte. Und die Dörzbacher vernahmen mit freudigem Erstaunen die rekordverdächtigen Zahlen, die Bernd Weidner in seine gekonnt und engagiert vorgetragene Präsentation eingebaut hatte: 347 Beschäftigte in Dörzbach, 36 Millionen Euro Investitionen in 2016, 110 Maschinen kamen nach Dörzbach, 15.000 t Draht wurden in 4,4 Mrd. Teile umgeformt und in alle Welt geliefert. „Wir sind auch in neuen Märkten aktiv und liefern Teile für das Elektroauto Tesla“ verkündete Bernd Weidner. Besonders gut kam seine Botschaft an, dass in diesem Jahr weiter gebaut wird und der Investitionsplan bis 2025 reicht.

Bürgermeister Andy Kümmerle nutzte sein Grußwort, um der Firma Arnold in aller Öffentlichkeit für die gute Zusammenarbeit und das Bekenntnis zum Standort zu danken. Er erinnerte daran, dass der Schritt zum interkommunalen Gewerbegebiet diese Entwicklung erst ermöglichte, wenn auch heute immer wieder neue Hürden überwunden werden müssen. „Wir haben in diesem Jahr wieder tolle Dinge vor“ betitelte Andy Kümmerle seinen Ausblick, gab aber auch zu, dass es ein finanziell schwieriges Jahre werde, aber: „In finanzieller Hinsicht haben wir immer schwierige Jahre“. Das Problem seien weniger die Einnahmen, sondern vielmehr die überproportional steigenden Ausgaben, vor allem die an Kreis und Land abzuführenden Umlagen.

Erhard Walter

CDU - im Hohenlohekreis

Informationen aus der

CDU Kreistagsfraktion hier

die aktuelle Ausgabe unseres Mitteilungsmagazins hier

Informationen aus der CDU/CSU-Fraktion hier